Logo der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit Mannheim

Wer wir sind

Die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit (AGB) unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Mannheim setzt sich aus mobilitätsbehinderten Menschen mit Behinderungen und Vertreter/innen von Behindertenverbänden zusammen. Ein fünfköpfiges Sprechergremium nimmt die koordinierenden Aufgaben wahr.

Die AGB existiert seit Juli 2001. Neben körperbehinderten Personen (hauptsächlich Rollstuhlfahrer/innen) arbeiten auch sehbehinderte und hörgeschädigte Menschen mit (ca. 20 Verbände wie Sozialverband VdK, roll in e. V., Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte, Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein, Gehörlosenverein, Regenbogen-Kindergarten uvm., darunter zahlreiche Mitgliedsorganisationen des Paritätischen) und noch mehr direkt betroffene Personen. Gute Kontakte bestehen auch zu Einzelgewerkschaften und Schwerbehindertenvertretungen einiger größerer Betriebe in Mannheim.

Die AGB hat sich ein barrierefreies Mannheim und die Installierung der Stelle eines Behindertenbeauftragten als wesentliche Voraussetzung zur Integration behinderter Menschen zu ihren Hauptzielen gesetzt. Sie hat bereits im Laufe der Jahre 2001/2002 zahlreiche Aktivitäten entwickelt. Schon in dieser kurzen Zeit hat sie beachtliche Erfolge aufzuweisen. Sie wird mittlerweile von den Behörden der Stadt Mannheim z. B. bei Begehungen angefragt und um Stellungnahmen gebeten.
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Aktuelles


Neuer Mitarbeiter Martin Köhl

Es ist soweit! Seit Anfang März arbeitet Martin Köhl als Halbtages-
kraft bei uns. Er übernimmt damit ab April die Aufgaben unseres 
Geschäftsstellenleiters Horst Hembera, der in Ruhestand geht.

Wir werden dadurch in der Lage sein, die Sprechzeiten in unserem Büro 
in der Alphornstraße deutlich zu erhöhen. Genaueres legen wir noch
fest.

Der Sozialpädagoge Martin Köhl ist 2017 in die Metropolregion gezogen 
und freut sich sehr auf seine neue Aufgabe. Im Rahmen einer
Projektarbeit beim Kulturparkett Rhein-Neckar e.V.  war er bereits
2019 unter anderem an der Erstellung einer Broschüre zur 
Barrierefreiheit wichtiger Kultureinrichtungen der Umgebung und
dem dazugehörigen Leitfaden beteiligt (siehe frühere Artikel 
auf dieser Seite).

Nochmals herzlichen Dank an alle Fraktionen, die die Einrichtung 
dieser Stelle durch ihre Zustimmung zum entsprechenden Zuschuss
ermöglicht haben.

06.03.2020 lb

Kulturparkett veröffentlicht Leitfaden

Bei der Erstellung der Broschüre musste das Kulturparkett die Erfahrung machen, dass erhebliche Unsicherheit herrscht bezüglich der barrierefreien Gestaltung einer Kulturstätte. Aus diesem Grunde wurde eine “Leitfaden” entwickelt, an dem sich Betreiber orientieren können. Sinngemäß ist dies natürlich auch auf andere Gebäude übertragbar.

 

Leitfaden_Kulturbesuche_barrierefrei ermöglichen_finale Version

 

02.03.2020 lb


Kulturparkett stellt Broschüre vor

KULTURANGEBOTE IN DER RHEIN-NECKAR REGION
MIT DEM KULTURPASS BARRIEREFREI BESUCHEN

Unter diesem Titel ist jetzt die angekündigte Broschüre fertig gestellt worden und ist als PDF abrufbar. (siehe Artikel dazu in den AGB-News).

Das Kulturparkett bedauert, dass keine vollständige Liste möglich war und dass die Befragten mit dem Thema teilweise überfordert waren.

Uns kommt es darauf an, dass hier eine erste Sensibnilisierung stattgefunden hat, die in einem zweiten Anlauf dann, wie wir hoffen, noch bessere Ergebnisse bringt.

Das Kulturparkett plant eine weitere Auflage.

Hier die Broschüre:

 

http://kulturparkett-rhein-neckar.de/wp-content/2020/02/Kulturangebote-RheinNeckar-Barrierefrei.pdf

 


Toilette für alle – im Herzogenriedpark eröffnet

Vor einem Jahr trafen wir uns zum ersten Mal bei der Konzertmuschel im Herzogenriedpark. Wir besprachen mit den Verantwortlichen die Möglichkeit, eine Toilette für alle bereit zu stellen. Exakt ein Jahr später, am 6. Februar 2020, war es dann so weit. Stadt, Land und die Stadtpark GmbH hatten das Projekt bezuschusst. Was die Besonderheit dieser Toilette ausmacht, steht im Bericht, den uns Frau Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des  Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. zukommen ließ:  Bericht BaWü.

 

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V.

 

Nachtrag: Frau Pagel-Steidl hat vorgeschlagen, die Seite “Toilette für alle” zu verlinken. Hier ist sie:

https://www.toiletten-fuer-alle-bw.de/


EURO-Schlüssel

30.11.2019 – Die AG Barrierefreiheit Rhein-Neckar e. V. in Mannheim verkauft den EURO-Schlüssel zum Selbstkostenpreis direkt an berechtigte Personen im Raum Mannheim. Wenn Sie sich dazu entschließen, müssen Sie vorher telefonisch einen Termin ausmachen (0621-40188688), da das Büro nicht immer besetzt ist. Sie könnten den Schlüssel dann direkt abholen. Mitgebracht werden müssen in diesem Fall der Schwerbehindertenausweis sowie 23.-€ für den EURO-Schlüssel (Selbstkostenpreis, d. h. die AG Barrierefreiheit gibt den Schlüssel ohne Aufpreis ab).

Adresse:

AG Barrierefreiheit Rhein-Neckar e. V.

Alphornstr. 2a (Raum 36 im Erdgeschoss)

68169 Mannheim

Telefon (0621) 40188688

info@barrierefrei-mannheim.de

oder über unsere Kontaktseite

Bürozeiten aktuell: Di + Mi 9-12 Uhr.

Mit dem ÖPNV erreichen Sie die Alphornstr. 2a mit der Straßenbahn-Linie 2, Haltestelle Neumarkt (barrierefrei). Von dort nur noch ca. 2 Minuten.

 

Wenn Sie den EURO-Schlüssel postalisch gegen Rechnung bestellen möchten, finden Sie alle Information auf folgender Internetseite des CBF (Club Behinderter und seiner Freunde) in Darmstadt.


Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen?

Um dieses Thema hat sich das Mannheimer Kulturparkett Gedanken und auch Arbeit gemacht – mit fachlicher Unterstützung durch die AG Barrierefreiheit und unter Mitwirkung der städtischen Behindertenbeauftragten Ursula Frenz. Im Rahmen eines Projekts und mit Unterstützung des Landes werden die Mannheimer Kultureinrichtungen hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit befragt. Das Ergebnis wird dann eine Broschüre sein, in der zu jeder Einrichtung die gesammelten Informationen übersichtlich dargestellt werden.  

Inzwischen liegen Auskünfte von etwa 40 Einrichtungen vor, das ist zahlenmäßig etwa die Hälfte.

Dieses Projekt trägt zur weiteren Sensibilisierung für die Belange von Menschen mit Behinderung im kulturellen Bereich bei, denn Barrierefreiheit wird künftig von immer mehr gesellschaftlichen Akteuren ernst genommen. Danke an die Projektleiterin Frau Geisthardt und an die Layouterin Juliane Gutschmidt sowie ihren Assistenten Martin Köhl. Wir wissen dieses Engagement zu schätzen!

Das Kulturparkett ist ein gemeinnütziger Verein, der sich das Motto “Kultur darf kein Luxus sein” gegeben hat.

Willkommen beim Kulturparkett Rhein-Neckar


Veranstaltung zur Barrierefreiheit der neuen Triebzüge für die S-Bahn Rhein-Neckar – Zwischenstand

13.11.2019 -Wie angekündigt hat die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit bei der DB Regio Mitte wegen einer solchen Veranstaltung angefragt und dabei auch weitere beteiligte Stellen in Kopie angeschrieben.

Bis zur Sitzung des Plenums am 11. November 2019 wurde uns bisher nur eine Person als Ansprechstelle benannt, die mit uns Kontakt aufnehmen soll. Da dies bis zum Plenum noch nicht geschehen ist, werden wir es von unserer Seite erneut versuchen.

Es geht uns hier nicht um die vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. in einer Mitteilung an die Presse als nicht barrierefrei beanstandeten Triebzüge des Typs Kiss vom Hersteller Stadler für die DB Regio. Link dazu am Ende des Artikels.

Wir gehen nunmehr davon aus, dass zeitnah ein Kontakt der DB Regio mit der AG Barrierefreiheit gesucht wird.

Hierzu ist auf Kobinet folgender Artikel erschienen:

DB Regio kauft Züge mit Barrieren


Mehr Barrierefreiheit durch die EU? Bericht von unserer Veranstaltung

Wie angekündigt, fand am 6. November ein Vortrag von Horst Frehe in der Abendakademie statt. Die Veranstaltung war gut besucht und es gab lebhafte Nachfragen der Zuhörer*innen.

Thema war die neue EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit. , die vor kurzem verabschiedet wurde. Die Bundesregierung hat drei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht zu übertragen, und muss die meisten Vorgaben nach drei weiteren Jahren dann umsetzen.

Zu erwarten sind deutliche Verbesserungen im Verkehrsbereich bei Dienstleistungen und anderen Produkten. Auch ist die Barrierefreiheit erstmals Teil der Zulassung von Gebrauchsgegenständen (CE-Kennzeichnung).

Horst Frehe sieht die Richtlinie als großen Fortschritt. Allerdings sind damit nicht alle Probleme gelöst.  So sei die amerikanische Antidiskriminierungsgesetzgebung weit fortschrittlicher als die europäische. Es ist also noch Spielraum für weitere Verbesserungen.

Das Manuskript des Vortrags ist im Anhang verlinkt. Hier werden die Verbesserungen im Detail erklärt.

Vortrag Horst Frehe
Auszug aus dem Vortrag auf bermuda.funk – Freies Radio Rhein Neckar


Mehr Barrierefreiheit durch die EU?

Zu unserer Veranstaltung am 6. November 2019 laden wir herzlich ein. Die Veranstaltung ist für jedermann offen und kostenfrei.

 

Thema: Die Europäische Barrierefreiheits-Richtlinie vor der Umsetzung

Mannheimer Abendakademie, U 1, 16-19, 68161 Mannheim (Vortragssaal)

Beginn: 18:00 Uhr

Einlass: Ab 17:30 Uhr

Referent: Horst Frehe

Richter am Sozialgericht a.D. und Sprecher des Deutschen Behindertenrates

Zum Inhalt:

Die Barrierefreiheits-Richtlinie der EU verplichtet Deutschland, dass auch die privaten Unternehmen ihre Waren und Dienstleistungen so anbieten, dass sie von behinderten Menschen genutzt werden können. Bisher war die Barrierefreiheitsverpflichtung auf den öffentlichen Bereich beschränkt. Nur über Zielvereinbarungen konnten Behinderten-Verbände Regelungen für mehr Barrierefreiheit aushandeln. Jetzt sollen die Unternehmen verpflichtet werden, selbst für Barrierefreiheit ihres Waren- und Dienstleistungsangebotes zu sorgen. Welche Verpflichtungen sich aus der Richtlinie ergeben und was sie bewirken können, das soll in dem Vortrag untersucht werden.

 

Behindertentoilette und Induktionsschleife für Höreingeschränkte sowie Gebärdesprach- und Schriftdolmetscherinnen sind vorhanden.


Woche des Sehens in der Uniklinik Heidelberg

im Rahmen der bundesweiten “Woche des Sehens” bietet der Badische Blinden- und Sehbehindertenverein gemeinsam mit der Universitäts-Augenklinik Heidelberg eine regionale Veranstaltung für blinde und sehbehinderte Menschen sowie deren Angehörige und Freunde am

15. Oktober 2019 in der Zeit von 12:30 Uhr bis 18 Uhr

 

Näheres und Anmeldebogen in der Anlage

Scan_Woche_des Sehens