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Neue Telefonnummer der Mobilitätszentrale der DB

Wer in Deutschland mit Behinderung Bahn fahren möchte, sollte lieber nicht zu spontaner Laune sein: Schlechte Infrastruktur, kein Personal oder falsche Fahrzeuge können solchen Unternehmungen auch 2021 noch ein jähes Ende setzen. Abhilfe schafft hier eine Anmeldung (bis spätestens 20 Uhr des Vortages) bei der Mobilitätszentrale der DB (MSZ). Diese ist online und seit April 2021 auch unter folgender neuen Telefonnummer erreichbar.

030 65212888

Gerade Menschen im Rollstuhl haben immer mal wieder Kontakt mit der MSZ, z.B. damit ein Zug mit nicht ebenerdigem Einstieg überhaupt betreten werden kann. Ob eine neue Nummer allein lange Wartezeiten in der Telefon-Warteschleife, nicht verfügbare Rollstuhlplätze oder plötzliche Planänderungen wegen unterschrittener Mindestumsteigezeit verhindert, darf allerdings dennoch bezweifelt werden. Aber immerhin: Die neue Nummer ist zum Festnetztarif erreichbar – nicht wie früher zu 14 ct/min oder seit 2013 zu 20 ct/Anruf.

Wer mit Festnetz-Flatrate telefoniert, wird sich also in Zukunft zumindest nicht mehr über hohe Telefonkosten wundern müssen.

(Geschäftsstelle)


Volkshaus Neckarau

Im Zuge der Sanierung des Volkshauses Neckarau wurden neue Toiletten in Betrieb genommen – darunter auch eine barrierefreie Toilette. Die AGB wurde hierfür während der Bauphase um Anregungen bez. der Barrierefreiheit gebeten.

Fotos lassen vermuten, dass hier vieles richtig gemacht wurde. Auch sind wir natürlich gespannt auf Rückmeldungen und Erfahrungswerte. Die GBG als Eigentümerin des Gebäudes hat sich hier wie an anderen Orten als wichtiger und zuverlässiger Partner der AGB erwiesen. Dafür an dieser Stelle Dankeschön.

Eingang zu den neuen Toiletten des Volkshauses Neckarau

Innenansicht Barrierefreies WC

Schriftliche Stellungnahme zu den Mireo-Fahrzeugen, Teil 2

Auf unser Schreiben vom 12.11.2020 ans Verkehrsministerium (siehe unten) hatten wir Ende des letzten Jahres Antwort erhalten. Interessierte können das Schreiben gerne über die Geschäftstelle einsehen.

Auf unsere Kritikpunkte wurde hier leider stets mit einem Verweis auf eingehaltene Normen geantwortet. Warum statt der jetzigen unpraktikablen Umsetzung des Fahrzeugs mit Barrieren stattdessen nicht eine barriereärmere “zum Zuge” kam, war in diesem Antwortschreiben leider nicht ersichtlich. Auch zu späte Beteiligung von Betroffenen wurde vom Verkehrsministerium nicht gesehen.

Ebendiesen Vorwurf zur nicht ausreichenden Beteiligung und in der Folge zu Mängeln bei der
barrierefreien Nutzbarkeit bei den neuen Mireo-Triebzügen mussten wir an dieser Stelle
dennoch erneut bekräftigen.

Den vollständigen Brieftext können Sie unter den folgenden Links in zwei Formaten nachlesen:


Handlungskonzept Inklusion und Barrierefreiheit

8 Piktogramme im Design der Stadt Mannheim, die für unterschiedliche Teilaspekte von Barrierefreiheit stehen: Das bekannte Rollstuhlfahrer-Piktogramm steht z.B. für bauliche Zugänglichkeit, ein weiteres Piktogramm mit zwei Händen verdeutlicht: Hier gibt es eine Übersetzung in Gebärdensprache.

Piktogramme zur Barrierefreiheit im Mannheimer Design

Die Stadt Mannheim lädt ein, sich an der Erarbeitung des “HANDLUNGSKONZEPTES INKLUSION UND BARRIEREFREIHEIT – Mannheim ist auf dem Weg zur Inklusiven Stadt ” zu beteiligen. Das Konzept soll Handlungsschwerpunkte und Standards beschreiben für Maßnahmen, die Inklusion und Barrierefreiheit verbessern. In dem geplanten Bürgerbeteiligungsprozess im Jahr 2021 hat sich in einem ersten Schritt eine Projektbegleitgruppe gebildet, die das Beteiligungskonzept miteinander abstimmt. Wir als AG Barrierefreiheit bringen uns in den Prozess mit ein! In einer ersten digitalen Videokonferenz mit einem zusätzlichen Tool zur Gebärdensprachdolmetschung, kamen Anfang Februar knapp sechzig Menschen zusammen, um das Beteiligungskonzept zu diskutieren und abzustimmen. Die Beteiligung startet Ende März mit einer Online-Befragung. Ab April sind unter anderem themenbezogene Workshops und Stadtteilspaziergänge geplant. Für einzelne Zielgruppen werden eigene Beteiligungsformate angeboten. Über alle Angebote zum Mitmachen wird hier auf dem Beteiligungsportal rechtzeitig informiert: Wer dazu Fragen hat, kann sich an unser Büro wenden oder an Ursula Frenz, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Fachbereich Demokratie und Strategie ursula.frenz@mannheim.de


Neugründung Toilettenrunde

Für viele Menschen mit Behinderung ist das Fehlen von geeigneten Toiletten ein Haupthindernis für die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe. Wir möchten uns einen aktuellen Überblick darüber verschaffen, welche barrierefreien Toiletten derzeit im Stadtgebiet von Betroffenen tatsächlich nutzbar sind.

Egal, ob allgemein oder ganz konkret: Wir sind für jede Art von Bemerkungen, Fragen oder Hinweise zum Thema dankbar.

E-Mail: BarrierefreieWC@barrierefrei-mannheim.de
Piktogramm Mensch im Rollstuhl