Logo der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit Mannheim

Wer wir sind

Die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit (AGB) unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Mannheim setzt sich aus mobilitätsbehinderten Menschen mit Behinderungen und Vertreter/innen von Behindertenverbänden zusammen. Ein fünfköpfiges Sprechergremium nimmt die koordinierenden Aufgaben wahr.

Die AGB existiert seit Juli 2001. Neben körperbehinderten Personen (hauptsächlich Rollstuhlfahrer/innen) arbeiten auch sehbehinderte und hörgeschädigte Menschen mit (ca. 20 Verbände wie Sozialverband VdK, roll in e. V., Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte, Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein, Gehörlosenverein, Regenbogen-Kindergarten uvm., darunter zahlreiche Mitgliedsorganisationen des Paritätischen) und noch mehr direkt betroffene Personen. Gute Kontakte bestehen auch zu Einzelgewerkschaften und Schwerbehindertenvertretungen einiger größerer Betriebe in Mannheim.

Die AGB hat sich ein barrierefreies Mannheim und die Installierung der Stelle eines Behindertenbeauftragten als wesentliche Voraussetzung zur Integration behinderter Menschen zu ihren Hauptzielen gesetzt. Sie hat bereits im Laufe der Jahre 2001/2002 zahlreiche Aktivitäten entwickelt. Schon in dieser kurzen Zeit hat sie beachtliche Erfolge aufzuweisen. Sie wird mittlerweile von den Behörden der Stadt Mannheim z. B. bei Begehungen angefragt und um Stellungnahmen gebeten.
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Aktuelles


Klaus Trumpa ist nicht mehr unter uns

Foto zeigt Klaus Trumpa auf der Berlinreise der AG Barrierefreiheit im Jahr 201123.03.2017 – Unserer aktiven Mitstreiter, Klaus Trumpa, ist nicht mehr unter uns. Wie uns Monika Trumpa mitteilte, starb er bereits am 13. März.

Für alle, die ihn noch kannten hier die Mitteilung, dass der Beisetzungstermin am Fr, 31. März 2017 um 12:30 Uhr auf dem Hauptfriedhof Mannheim ist.

Monika und Klaus Trumpa haben keine Mühe gescheut, trotz ihres Handicaps ihr Recht auf selbstbestimmte Mobilität zu leben. Sie haben sich vorbildlich engagiert, dafür gebührt Ihnen auch unser aller Dank.

Wir wünschen Monika viel Kraft und trauern mit ihr.


Wegweiser „Mit dem Rollstuhl unterwegs in Mannheim“

02.01.2017 – Der Wegweiser „Mit dem Rollstuhl unterwegs in Mannheim“ ist in der 6. Auflage mit Stand Dezember 2016 erschienen. Der Wegweiser kann unter Downloads heruntergeladen werden und hier der Wegweiserin englisch.
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Anforderungen an einen barrierefreien Öffentlichen Personennahverkehr

Einstig einer Rollstuhlfahrerin in eine Straßenbahn mit Hilfe eines Gabelstaplers.04.12.2016 – Die von der AG Barrierefreiheit Mannheim im April 2008 gegründete „Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Mobilität Rhein-Neckar“ hat ihre Forderungen an einen barrierefreien ÖPNV mit Stand 24.11.2016 aktualisiert vorgelegt. In der AG Mobilität arbeiten sowohl betroffene Personen mit körperlicher oder Sinneseinschränkung als auch die Behindertenbeauftragten der Metropolregion Rhein-Neckar mit.
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Bundesteilhabegesetz: Von Selbstbestimmung meilenweit entfernt

Horst Frehe bei seinem Vortrag.06.05.2016 -Auf der von der AG Barrierefreiheit organisierten und gut besuchten Veranstaltung in der Mannheimer Abendakademie gab Horst Frehe vom „Forum behinderter Juristinnen und Juristen“ einen umfassenden Überblick zur aktuellen Diskussion um das Bundesteilhabegesetz (BTG). Besonders erfreulich war die große Beteiligung von Menschen mit Behinderung.
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Schadenersatzansprüche wegen eines mangelhaften Behindertenparkplatzes

Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde

28.04.2016 – Das Bundesverfassungsgericht hat am 24. März 2016, der Verfassungsbeschwerde einer querschnittgelähmten Frau aus Schleswig-Holstein stattgegeben. Die Verfassungsbeschwerde, richtete sich gegen eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig in einem Schadenersatzprozess wegen eines nicht behindertengerecht ausgestalteten Behindertenparkplatzes.
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Eckpunkte für ein Wohnbaubeschleunigungsgesetz

06.04.2016 – Die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit hat zu Eckpunkten für ein Wohnbaubeschleunigungsgesetz an den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann geschrieben.
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Hält das Bundesteilhabegesetzwas es verspricht?

Horst Frehe24.03.2016 -Was muss im neuen Bundesteilhabegesetz stehen? Es muss der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechen. Die Persönliche Unterstützung und Assistenz muss als umfassender Anspruch bedarfsdeckend und bundeseinheitlich überall verankert werden. Ein neues Bundesteilhabegeld muss als Nachteilsausgleich geschaffen werden. Es darf nicht auf Einkommen und Vermögen angerechnet werden. Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung sind von Anfang an inklusiv und aus einer Hand zu erbringen. Barrieren auf dem Weg aus Sondereinrichtungen in das normale gesellschaftliche Leben für Menschen mit Behinderung müssen beseitigt werden. Unabhängige Beratungen und barrierefreie Informationen müssen für alle Menschen mit Behinderung zur Verfügung gestellt werden.
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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Mannheim:

AG Barrierefreiheit (AGB) erntet viel Lob nicht nur von der Kommunalpolitik

Referentin Dr. Sigrid Arnade 25.05.2015 – Unter dem Titel „UN-Behindertenrechtskonvention – Wie weit ist Mannheim?“ hatte die AG Barrierefreiheit mit Unterstützung der Regionalgeschäftsstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Mannheim und des Behindertenbeauftragten der Stadt in die Mannheimer Abendakademie eingeladen. Weit über 100 Besucher und Besucherinnen waren der Einladung gefolgt und zeigten ihr großes Interesse. Darunter auch nahezu alle Fraktionen und Gruppen des Mannheimer Gemeinderates: Marianne Bade (SPD), Konrad Schlichter (CDU), Elke Zimmer (Bündnis 90/Die Grünen), Roland Weiß (Freie Wähler/ML), Thomas Trüper (Die Linke) und Dr. Birgit Reinemund (FDP). Stadträtin Marianne Bade überbrachte stellvertretend für den Schirmherrn Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz das Grußwort für die Stadt Mannheim.
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Kids mit Rollstuhl und Blindenstock unterwegs

Kinder beim Rollstuhl fahren06.05.2015 – Bei einer Veranstaltung im Rahmen des Agenda Diploms ihr könnt lernen, wie man mit einem Rollstuhl kleine Hindernisse bewältigt und wie man sich mit verbundenen Augen mit Hilfe eines Langstockes (Blindenstockes) auf einer kurzen Strecke bewegt. Menschen mit einem Handicap brauchen manchmal Hilfsmittel, damit sie wie andere Personen auch überall hinkommen können. Ob in den Kindergarten, in die Schule oder später an den Arbeitsplatz. Damit alle gleichberechtigt am Leben teilhaben können.
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UN-Ausschuss kritisiert gesellschaftliche Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen in Deutschland

04.05.2015 – Der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD-Ausschuss) hat am 17. April seine Abschließenden Bemerkungen zum Staatenprüfungsverfahren Deutschlands veröffentlicht:
Näheres finden Sie auf der Seite des Deutschen Instituts für Menschenrechte e. V.