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EURO-Schlüssel

30.11.2019 – Die AG Barrierefreiheit Rhein-Neckar e. V. in Mannheim verkauft den EURO-Schlüssel zum Selbstkostenpreis direkt an berechtigte Personen im Raum Mannheim. Wenn Sie sich dazu entschließen, müssen Sie vorher telefonisch einen Termin ausmachen (0621-40188688), da das Büro nicht immer besetzt ist. Sie könnten den Schlüssel dann direkt abholen. Mitgebracht werden müssen in diesem Fall der Schwerbehindertenausweis sowie 23.-€ für den EURO-Schlüssel (Selbstkostenpreis, d. h. die AG Barrierefreiheit gibt den Schlüssel ohne Aufpreis ab).

Adresse:

AG Barrierefreiheit Rhein-Neckar e. V.

Alphornstr. 2a (Raum 36 im Erdgeschoss)

68169 Mannheim

Telefon (0621) 40188688

info@barrierefrei-mannheim.de

oder über unsere Kontaktseite

Bürozeiten aktuell: Di + Mi 9-12 Uhr.

Mit dem ÖPNV erreichen Sie die Alphornstr. 2a mit der Straßenbahn-Linie 2, Haltestelle Neumarkt (barrierefrei). Von dort nur noch ca. 2 Minuten.

 

Wenn Sie den EURO-Schlüssel postalisch gegen Rechnung bestellen möchten, finden Sie alle Information auf folgender Internetseite des CBF (Club Behinderter und seiner Freunde) in Darmstadt.


Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen?

Um dieses Thema hat sich das Mannheimer Kulturparkett Gedanken und auch Arbeit gemacht – mit fachlicher Unterstützung durch die AG Barrierefreiheit und unter Mitwirkung der städtischen Behindertenbeauftragten Ursula Frenz. Im Rahmen eines Projekts und mit Unterstützung des Landes werden die Mannheimer Kultureinrichtungen hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit befragt. Das Ergebnis wird dann eine Broschüre sein, in der zu jeder Einrichtung die gesammelten Informationen übersichtlich dargestellt werden.  

Inzwischen liegen Auskünfte von etwa 40 Einrichtungen vor, das ist zahlenmäßig etwa die Hälfte.

Dieses Projekt trägt zur weiteren Sensibilisierung für die Belange von Menschen mit Behinderung im kulturellen Bereich bei, denn Barrierefreiheit wird künftig von immer mehr gesellschaftlichen Akteuren ernst genommen. Danke an die Projektleiterin Frau Geisthardt und an die Layouterin Juliane Gutschmidt sowie ihren Assistenten Martin Köhl. Wir wissen dieses Engagement zu schätzen!

Das Kulturparkett ist ein gemeinnütziger Verein, der sich das Motto “Kultur darf kein Luxus sein” gegeben hat.

Willkommen beim Kulturparkett Rhein-Neckar


Veranstaltung zur Barrierefreiheit der neuen Triebzüge für die S-Bahn Rhein-Neckar – Zwischenstand

13.11.2019 -Wie angekündigt hat die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreiheit bei der DB Regio Mitte wegen einer solchen Veranstaltung angefragt und dabei auch weitere beteiligte Stellen in Kopie angeschrieben.

Bis zur Sitzung des Plenums am 11. November 2019 wurde uns bisher nur eine Person als Ansprechstelle benannt, die mit uns Kontakt aufnehmen soll. Da dies bis zum Plenum noch nicht geschehen ist, werden wir es von unserer Seite erneut versuchen.

Es geht uns hier nicht um die vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. in einer Mitteilung an die Presse als nicht barrierefrei beanstandeten Triebzüge des Typs Kiss vom Hersteller Stadler für die DB Regio. Link dazu am Ende des Artikels.

Wir gehen nunmehr davon aus, dass zeitnah ein Kontakt der DB Regio mit der AG Barrierefreiheit gesucht wird.

Hierzu ist auf Kobinet folgender Artikel erschienen:

DB Regio kauft Züge mit Barrieren


Mehr Barrierefreiheit durch die EU? Bericht von unserer Veranstaltung

Wie angekündigt, fand am 6. November ein Vortrag von Horst Frehe in der Abendakademie statt. Die Veranstaltung war gut besucht und es gab lebhafte Nachfragen der Zuhörer*innen.

Thema war die neue EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit. , die vor kurzem verabschiedet wurde. Die Bundesregierung hat drei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht zu übertragen, und muss die meisten Vorgaben nach drei weiteren Jahren dann umsetzen.

Zu erwarten sind deutliche Verbesserungen im Verkehrsbereich bei Dienstleistungen und anderen Produkten. Auch ist die Barrierefreiheit erstmals Teil der Zulassung von Gebrauchsgegenständen (CE-Kennzeichnung).

Horst Frehe sieht die Richtlinie als großen Fortschritt. Allerdings sind damit nicht alle Probleme gelöst.  So sei die amerikanische Antidiskriminierungsgesetzgebung weit fortschrittlicher als die europäische. Es ist also noch Spielraum für weitere Verbesserungen.

Das Manuskript des Vortrags ist im Anhang verlinkt. Hier werden die Verbesserungen im Detail erklärt.

Vortrag Horst Frehe